
WÄLDER FÜR RUMÄNIENS STÄDTE
DEINE UNTERSCHRIFT FÜR SAUBERE LUFT
DAS PROBLEM
Die gesundheitlichen Folgen der Verschmutzung in Rumäniens Großstädten werden durch den Raubbau an den letzten verbliebenen Waldstücken in ihrer Umgebung verstärkt. Selbst die letzten Bäume von monumentaler Größe werden gefällt. Eine Fläche nach der anderen wird kahlgeschlagen und schrittweise in Gestrüpp verwandelt, das als verjüngter Wald bezeichnet wird. So verlieren die Städte des Landes ihre Lungen. Doch alte Bäume sind nicht krank und müssen nicht ersetzt werden. Sie produzieren den meisten Sauerstoff, schützen Boden und Wasser, nehmen Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf und speichern ihn, bieten vielen Lebewesen Schutz und Nahrung und regulieren das Klima. Die sozialen, Erholungs- und ökologischen Funktionen des Waldes werden derzeit überhaupt nicht mehr berücksichtigt. Nicht einmal in Wäldern innerhalb von Natura-2000-Schutzgebieten wird mehr als 1% ihrer Fläche streng geschützt. Die einzige Quelle von Sauerstoff und Stabilisierung des örtlichen Klimas verschwindet Tag für Tag. Mit ihnen verschwinden auch die Lebewesen, darunter die Singvögel. Auch bei der innerstädtischen Grünfläche pro Einwohner gehören wir zu Europas Schlusslichtern.
Dadurch haben die Lebensqualität der Bürger und das Potenzial der Wälder zur Bekämpfung klimatischer, hydrologischer und geomorphologischer Gefahren erheblich abgenommen, und die Artenvielfalt wurde beeinträchtigt. Jährlich sterben 20 755 in Rumänien lebende Menschen an den Folgen der Verschmutzung, davon 15 126 wegen der Luftverschmutzung, laut dem jüngsten Bericht der Global Alliance on Health and Pollution.
DIE LÖSUNG
1. Für die verbliebenen Wälder
- Strenger Schutz aller städtischen Wälder.
- Strenger Schutz aller stadtnahen Wälder in einem Radius von 10 km ab dem Stadtrand (25 km für Bukarest).
- Plenterwaldbewirtschaftung in Wäldern in einem Radius von 10-20 km ab dem Stadtrand
2. Neue Wälder anlegen, die die typische natürliche Grundzusammensetzung bewahren
- Aufforstung aller geschädigten und aufgegebenen Flächen.
- Anlage von Waldschutzstreifen zwischen allen landwirtschaftlichen Kulturen.
- Anreicherung von Grünland mit Bäumen für die Artenvielfalt.
- Schrittweise Umwandlung aller Zoos in Wälder.
AN WEN RICHTET SICH DIE PETITION?
An Umweltminister Tanczos BARNA
An alle Bürgermeister in Rumänien

912 im Artikel dokumentierte Unterschriften


